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Ozeanien

Urlaub in Französisch-Polynesien: Bora Bora, Tahiti und Moorea

Französisch-Polynesien: The lagoon really is this blue
Foto: Peter Gill / UK, CC BY 3.0 via Wikimedia Commons
Flughäfen
Papeete Faa'a auf Tahiti (PPT)
Flugzeit
ca. 22 bis 24 Stunden ab Frankfurt mit Umstieg, z. B. über Paris und Los Angeles
Beste Reisezeit
Mai bis Oktober (Trockenzeit)
Region
Ozeanien
Auf einen Blick

Ideal fürPaareStrandTauchenNaturWellness

  • Bora Bora
  • Moorea
  • Tahiti
  • Rangiroa
  • Fakarava
  • Huahine
Währung
CFP-Franc (XPF)
Sprache
Französisch, Tahitianisch, Englisch in Hotels
Zeitzone
MEZ -11 Stunden (im europäischen Sommer -12 Stunden)
Einreise
Personalausweis genügt, bei Umstieg in den USA Reisepass und ESTA
Steckdose
Typ C/E, 220 V (Eurostecker passt meist)

Französisch-Polynesien ist ein Überseegebiet Frankreichs mitten im Südpazifik und besteht aus 118 Inseln und Atollen, verteilt auf eine Meeresfläche etwa so groß wie Westeuropa. Die bekanntesten sind Tahiti, Moorea und Bora Bora in der Gruppe der Gesellschaftsinseln. Hier findest du alles, was man mit der Südsee verbindet: grüne, zerklüftete Vulkanberge, Lagunen in allen Blautönen, Überwasserbungalows und eine Kultur mit Tanz, Tattoos und Blumenkränzen.

Französisch-Polynesien ist eines der teuersten und am weitesten entfernten Reiseziele der Welt. Es eignet sich besonders für eine Hochzeitsreise oder als Höhepunkt einer Weltreise. Neben den Luxusresorts gibt es auch familiäre Pensionen, mit denen sich die Kosten senken lassen. Die Inseln passen zu Paaren, Tauchern und allen, die Natur und Ruhe in spektakulärer Kulisse suchen.

Warum Französisch-Polynesien?

  • Traumlagunen: Bora Bora gilt als eine der schönsten Lagunen der Welt.
  • Überwasserbungalows: Hier wurden sie populär.
  • Tauchen auf Weltniveau: Haie, Mantas und Delfine in den Atollen.
  • Polynesische Kultur: Tanz, Musik, Tattoo-Tradition und Gastfreundschaft.
  • EU-nah: Französisch, Personalausweis genügt bei direkter Anreise über Frankreich.

Inseln und Regionen

Tahiti

Die größte Insel mit der Hauptstadt Papeete ist für die meisten der Ankunftsort. Der Marché de Papeete verkauft Blumen, Vanille, Perlen und Kunsthandwerk. Abends kommen die Roulottes, Imbisswagen mit günstigem Essen. Rund um die Insel findest du schwarze Sandstrände, Wasserfälle und das Surfrevier Teahupoʻo, Austragungsort der Surfwettbewerbe bei den Olympischen Spielen 2024. Das wilde Hinterland erkundest du am besten mit dem Geländewagen.

Moorea

Die Schwesterinsel liegt nur rund 30 bis 45 Minuten mit der Fähre von Tahiti entfernt. Moorea hat spektakuläre Berge, zwei tiefe Buchten, die Cook's Bay und die Opunohu Bay, und den Aussichtspunkt Belvédère. In der Lagune schnorchelst du mit Stachelrochen und Schwarzspitzenriffhaien. Zwischen etwa Juli und Oktober ziehen Buckelwale vorbei. Moorea ist günstiger und entspannter als Bora Bora.

Bora Bora

Die berühmteste Insel wird vom Berg Otemanu überragt und von einer türkisfarbenen Lagune mit kleinen Inseln, den Motus, umgeben. Hier liegen die bekanntesten Luxusresorts mit Überwasserbungalows. Beliebt sind Lagunentouren mit Schnorcheln bei Rochen und Haien sowie ein Picknick auf einem Motu. Am Matira Beach gibt es einen öffentlichen Sandstrand.

Huahine und Raiatea

Huahine ist ruhig, grün und ursprünglich, mit archäologischen Stätten und heiligen Aalen im Fluss. Raiatea gilt als kulturelles Herz Polynesiens: Der Marae Taputapuātea ist UNESCO-Welterbe. Die Lagune zwischen Raiatea und Taha'a ist ein Segelrevier, auf Taha'a wird Vanille angebaut.

Tuamotu-Atolle

Die flachen Atolle Rangiroa und Fakarava sind ein Paradies für Taucher. In Rangiroas Tiputa-Pass siehst du Delfine und Haie, in Fakarava, einem UNESCO-Biosphärenreservat, sammeln sich im Südpass hunderte Grauhaie. Die Atolle sind einfacher, ruhiger und ideal für Naturfans.

Marquesas

Weit im Nordosten liegen die wilden Marquesas mit steilen Bergen und Tiki-Statuen. Paul Gauguin und Jacques Brel sind auf Hiva Oa begraben. Erreichbar sind sie per Flug oder mit dem Fracht- und Passagierschiff Aranui.

Strände und Unterwasserwelt

Die Strände auf Tahiti sind oft schwarz und vulkanisch, auf Bora Bora, den Motus und den Atollen findest du hellen Korallensand. Das Wasser ist ganzjährig ca. 25 bis 28 Grad warm. Schnorcheln ist fast überall möglich, für Taucher sind Rangiroa und Fakarava die Höhepunkte.

Welcher Urlaub passt?

UrlaubsartBeste Wahl
Hochzeitsreise und LuxusBora Bora, Moorea
TauchenRangiroa, Fakarava
Natur und WandernMoorea, Tahiti, Marquesas
Ruhe und UrsprünglichkeitHuahine, Taha'a
SurfenTahiti (Teahupoʻo)
BudgetbewusstPensionen auf Moorea und Huahine

Beste Reisezeit

ZeitraumWetterGut für
Mai–Oktobertrocken, ca. 29 °C, PassatwindHauptsaison, Wale (Juli–Oktober)
November–Aprilheiß, feucht, kräftige Schauergünstiger, Zyklone selten aber möglich

Im Juli findet auf Tahiti das große Kulturfest Heiva mit Tanz- und Gesangswettbewerben statt.

Anreise und Praktisches

  • Flug: ca. 22 bis 24 Stunden ab Frankfurt mit Umstieg, etwa über Paris und Los Angeles oder San Francisco.
  • Einreise: Für Deutsche genügt formal der Personalausweis. Wer über die USA fliegt, braucht Reisepass und ESTA, ein Reisepass ist deshalb meist die bessere Wahl.
  • Geld: CFP-Franc, an den Euro gekoppelt. Die Preise sind sehr hoch.
  • Inselhopping: Mit Air Tahiti, Inselpässe lohnen sich für mehrere Inseln. Moorea erreichst du per Fähre.
  • Unterkünfte: Familiengeführte Pensionen sind deutlich günstiger als Resorts.

Kombinieren lässt sich die Reise mit Neuseeland oder Fidschi.

Klima und Reisewetter: partials/climate

Durchschnittliche Tageshöchsttemperatur und Wassertemperatur pro Monat (Richtwerte). Angenehm warm (22–30 °C): Mai, Jun, Jul, Aug, Sep, Okt, Nov.

31°Jan28°
31°Feb28°
31°Mär28°
31°Apr28°
30°Mai27°
29°Jun26°
29°Jul26°
29°Aug25°
29°Sep25°
30°Okt26°
30°Nov27°
31°Dez28°

Luft (max.) Wasser

Häufig gestellte Fragen

Ist Französisch-Polynesien teuer?

Ja, es gehört zu den teuersten Reisezielen der Welt. Mit Pensionen, Roulottes und Supermarkteinkäufen kannst du die Kosten aber deutlich senken.

Welche Insel ist schöner: Bora Bora oder Moorea?

Bora Bora hat die berühmtere Lagune und die luxuriösesten Resorts, Moorea ist günstiger, grüner und aktiver. Viele kombinieren beide.

Brauche ich für Französisch-Polynesien einen Reisepass?

Formal genügt der Personalausweis. Bei einem Umstieg in den USA brauchst du aber einen Reisepass und ESTA.

Wie viele Inseln sollte man besuchen?

In zwei Wochen sind drei Inseln ideal, zum Beispiel Moorea, Bora Bora und ein Atoll wie Rangiroa oder Fakarava.

Dieser Reiseführer wurde sorgfältig erstellt. Öffnungszeiten, Preise und Fahrpläne ändern sich; prüfe sie kurz vor deiner Reise. Links zu Campings.com, Vacanceselect, Djoser, FerienparkSpecials, Booking.com, Trip.com und Viator sind Affiliate-Links.