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Roadtrip Europa: 8 Routen mit dem Auto ab Deutschland

Die Großglockner-Hochalpenstraße in den Hohen Tauern im Sommer
Foto: PantheraLeo1359531, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Roadtrip Europa ab Deutschland: 8 Routen von den Alpen bis Skandinavien, mit Etappen, Reisezeit, Maut, Vignetten und Umweltzonen im Überblick.

Das Wichtigste in Kürze
  • Von Deutschland aus erreichst du Alpen, Mittelmeer, Atlantik, Adria und Skandinavien mit dem eigenen Auto, ideal für flexible Reisen mit viel Gepäck
  • Plane maximal vier bis fünf Stunden Fahrt pro Tag und mindestens zwei Nächte pro Station, sonst wird der Roadtrip zur Überführungsfahrt
  • Österreich, die Schweiz, Slowenien, Tschechien und Ungarn verlangen eine Vignette, Frankreich, Italien, Spanien und Kroatien kassieren streckenabhängig
  • Umweltzonen und Altstadt-Sperrzonen wie die italienische ZTL können teuer werden, deshalb Regeln vor der Reise prüfen

Ein Roadtrip ist die freieste Art zu reisen. Du entscheidest selbst, wann du losfährst, wo du anhältst und wie lange du bleibst. Der Kofferraum fasst Wanderschuhe, Strandmuschel und Kaffeekocher, und wenn dir ein Dorf gefällt, bleibst du eben eine Nacht länger. Von Deutschland aus liegt halb Europa in Reichweite: die Alpen in wenigen Stunden, das Mittelmeer in einem langen Fahrtag, Skandinavien über Brücken und Fähren.

In diesem Artikel findest du acht Routen, die direkt in Deutschland beginnen. Zu jeder gibt es die wichtigsten Etappen, die beste Reisezeit und eine grobe Einschätzung der Dauer. Am Ende erfährst du, was du zu Maut, Vignetten, Umweltzonen und Pflichtausrüstung wissen musst. Alle Zeit- und Distanzangaben sind gerundete Richtwerte.

Die acht Routen im Überblick

RouteLänderEmpfohlene DauerBeste ReisezeitCharakter
Großglockner und DolomitenÖsterreich, Italien7 bis 10 TageJuni bis SeptemberHochalpine Pässe, Berge, Seen
Über den Brenner in die ToskanaÖsterreich, Italien10 bis 14 TageMai bis Juni, September bis OktoberGardasee, Städte, Weinberge
Grand Tour der SchweizSchweiz7 bis 12 TageJuni bis SeptemberPässe, Seen, Gletscher
Provence und Côte d'AzurFrankreich10 bis 14 TageMai bis Juni, SeptemberLavendel, Schluchten, Riviera
Normandie und BretagneFrankreich10 bis 14 TageMai bis SeptemberAtlantik, Klippen, Geschichte
Kroatische AdriaSlowenien, Kroatien10 bis 16 TageMai bis Juni, SeptemberInseln, Altstädte, Nationalparks
Prag, Wien, BudapestTschechien, Österreich, Ungarn7 bis 10 TageApril bis OktoberHauptstädte und Donau
Dänemark, Südschweden, NorwegenDänemark, Schweden, Norwegen14 bis 21 TageJuni bis AugustBrücken, Schären, Fjorde

Route 1: Großglockner und Dolomiten

Diese Route führt dich über zwei der spektakulärsten Bergstraßen der Alpen. Von München oder Rosenheim fährst du über Salzburg ins Salzburger Land und weiter nach Zell am See. Von dort beginnt die Großglockner-Hochalpenstraße, eine mautpflichtige Panoramastraße, die sich über viele Kehren bis auf rund 2.500 Meter hinaufzieht. Oben blickst du auf den Großglockner, den höchsten Berg Österreichs. Die Straße ist nur in der warmen Jahreszeit geöffnet, ungefähr von Mai bis Oktober oder Anfang November.

Auf der Südseite geht es durch Osttirol ins italienische Südtirol und in die Dolomiten. Hier reihen sich bekannte Pässe wie Sella, Pordoi und Grödner Joch aneinander. Plane Zeit für kurze Wanderungen ein, die Ausblicke von den Hochflächen sind atemberaubend. Den Abschluss bilden Bozen und die Weinstraße, bevor du über den Brenner zurückfährst.

Fahr die Pässe früh am Morgen. Dann sind weniger Motorräder und Reisebusse unterwegs, die Luft ist klar und Parkplätze an den Aussichtspunkten sind noch frei.

Route 2: Über den Brenner in die Toskana

Der Klassiker unter den Italienreisen. Über Innsbruck und den Brenner erreichst du Südtirol und fährst weiter an den Gardasee. Riva, Malcesine oder Sirmione sind gute Orte für die ersten Nächte. Danach geht es über Verona, wo du die Arena besichtigen kannst, in Richtung Süden.

Über Bologna erreichst du Florenz, das Herz der Renaissance. Plane hier mindestens zwei Tage ein, und parke außerhalb der Altstadt. Von Florenz aus erkundest du die Toskana: Siena mit dem Piazza del Campo, die Türme von San Gimignano, das Chianti zwischen Florenz und Siena und das Val d'Orcia mit seinen Zypressenalleen. Eine Unterkunft auf einem Weingut oder Agriturismo ist hier besonders schön.

  • Etappen: München, Innsbruck, Brenner, Gardasee, Verona, Bologna, Florenz, Chianti, Siena, Val d'Orcia
  • Länge: ca. 1.800 bis 2.200 Kilometer hin und zurück
  • Mehr Infos: Italien

Route 3: Grand Tour der Schweiz

Die Schweiz hat eine offiziell beschilderte Rundroute, die Grand Tour of Switzerland, mit einer Gesamtlänge von rund 1.600 Kilometern. Du musst nicht alles fahren, aber die Route ist eine gute Orientierung. Ein möglicher Ausschnitt ab Deutschland: Vom Bodensee über das Appenzellerland nach Graubünden, über den Julier- oder Berninapass ins Engadin, dann ins Tessin mit dem Lago Maggiore und dem Lago di Lugano.

Von dort geht es über einen der großen Pässe wie Gotthard, Furka oder Grimsel ins Wallis mit dem Matterhorn-Blick bei Zermatt, das du allerdings nur mit der Bahn erreichst, und weiter an den Genfersee. Über Bern und das Berner Oberland mit Interlaken führt der Weg zurück. Die Schweiz ist teuer, aber die Landschaft entschädigt für jeden Franken.

  • Etappen: Bodensee, Appenzell, Graubünden, Engadin, Tessin, Wallis, Genfersee, Bern, Interlaken, Luzern
  • Länge: ca. 1.200 bis 1.600 Kilometer
  • Mehr Infos: Schweiz

Viele Hochpässe in der Schweiz sind nur im Sommer offen. Prüf vor der Abfahrt, ob die Pässe auf deiner Route bereits geöffnet sind, besonders im Juni.

Route 4: Provence und Côte d'Azur

Von Freiburg oder Saarbrücken fährst du durch Burgund und das Rhonetal nach Süden. Erste Station kann Lyon sein, eine der besten Feinschmeckerstädte Frankreichs. Dann folgt die Provence: Avignon mit dem Papstpalast, der Pont du Gard, die Dörfer des Luberon wie Gordes und Roussillon und, wenn du im Frühsommer kommst, die Lavendelfelder auf dem Plateau de Valensole. Die Lavendelblüte liegt ungefähr zwischen Ende Juni und Ende Juli.

Weiter östlich wartet die Schlucht des Verdon, eine der tiefsten Schluchten Europas, mit türkisfarbenem Wasser. Danach erreichst du die Côte d'Azur mit Cannes, Antibes, Nizza und Monaco. Die Küstenstraßen sind traumhaft, im Sommer aber sehr voll.

  • Etappen: Freiburg, Burgund, Lyon, Avignon, Luberon, Valensole, Verdon, Nizza, Monaco
  • Länge: ca. 2.200 bis 2.600 Kilometer hin und zurück
  • Mehr Infos: Frankreich, Camping in Frankreich

Route 5: Normandie und Bretagne

Über Belgien oder Luxemburg und Nordfrankreich erreichst du die Normandie. Die Kreidefelsen von Étretat, die Hafenstadt Honfleur und die Landungsstrände des Zweiten Weltkriegs sind die Höhepunkte. Am Übergang zur Bretagne liegt der Mont-Saint-Michel, die Klosterinsel im Watt. Parke auf dem großen Parkplatz am Festland, von dort bringen Shuttles die Besucher zur Insel.

Die Bretagne ist rauer und wilder: Saint-Malo mit seinen Stadtmauern, die rosa Granitküste, kleine Fischerhäfen, Leuchttürme und Crêperien. Das Wetter ist wechselhaft, und der Atlantik ist frisch. Dafür sind die Landschaften einzigartig und im Sommer deutlich weniger heiß als am Mittelmeer.

  • Etappen: Aachen, Belgien, Rouen, Étretat, Honfleur, Normandie-Strände, Mont-Saint-Michel, Saint-Malo, rosa Granitküste, Quimper
  • Länge: ca. 2.000 bis 2.500 Kilometer hin und zurück
  • Mehr Infos: Frankreich, Belgien

Route 6: Kroatische Adria

Über München, Salzburg und den Karawankentunnel oder über Villach erreichst du Slowenien mit dem Bleder See und der Hauptstadt Ljubljana. Dann geht es auf die Halbinsel Istrien mit Rovinj, Poreč und Pula. Weiter südlich führt die Küstenstraße an der Adria entlang: Die Inseln Krk und Cres, der Nationalpark Plitvicer Seen etwas im Landesinneren, Zadar, der Nationalpark Krka und Split.

Bis nach Dubrovnik im Süden kommst du inzwischen über die Pelješac-Brücke, ohne den kurzen bosnischen Küstenabschnitt bei Neum durchqueren zu müssen. Für die Rückfahrt bietet sich die schnellere Autobahn im Landesinneren an. Wer nicht alles fahren will, setzt mit der Fähre auf eine der Inseln über und bleibt ein paar Tage.

  • Etappen: München, Salzburg, Bled, Ljubljana, Istrien, Krk, Plitvicer Seen, Zadar, Split, Dubrovnik
  • Länge: ca. 2.500 bis 3.000 Kilometer hin und zurück
  • Mehr Infos: Slowenien, Kroatien, Montenegro

Fährtickets zu den kroatischen Inseln solltest du in der Hochsaison früh buchen, besonders wenn du mit dem Auto übersetzen willst. Die Warteschlangen in den Häfen können sonst mehrere Stunden lang sein.

Route 7: Prag, Wien, Budapest

Ein Roadtrip für Städte- und Kulturfreunde. Von Dresden, Nürnberg oder Regensburg ist Prag schnell erreicht. Die Altstadt, die Karlsbrücke und die Burg verdienen mindestens zwei Tage. Auf dem Weg nach Süden lohnt ein Stopp in Český Krumlov, einer der schönsten Kleinstädte Mitteleuropas.

Weiter geht es nach Wien mit Kaffeehäusern, Schloss Schönbrunn und Heurigen. Unterwegs kannst du einen Abstecher in die Wachau machen, die Weinregion an der Donau. Zum Schluss erreichst du Budapest mit Burgviertel, Parlament und Thermalbädern. Für die Rückfahrt bietet sich die Route über Bratislava oder entlang der Donau über Linz und Passau an.

  • Etappen: Dresden oder Nürnberg, Prag, Český Krumlov, Wien, Wachau, Budapest, Bratislava, Linz, Passau
  • Länge: ca. 1.500 bis 1.800 Kilometer
  • Mehr Infos: Tschechien, Österreich, Ungarn

Route 8: Dänemark, Südschweden und Norwegen

Die längste Route, aber auch eine der eindrucksvollsten. Von Hamburg fährst du über Flensburg oder über die Fähre Puttgarden–Rødby nach Dänemark. Kopenhagen ist der erste Höhepunkt. Über die Öresundbrücke erreichst du Südschweden mit Malmö, und von dort geht es entlang der Westküste über Göteborg mit seinen Schären nach Norden.

In Norwegen wartet Oslo, dann folgt die Fahrt in die Fjordregion um Bergen, den Hardangerfjord, den Sognefjord und den Geirangerfjord. Die Straßen sind oft schmal und kurvig, Fähren gehören zum Alltag. Für die Rückfahrt kannst du eine Fähre von Südnorwegen nach Dänemark nehmen und durch Jütland zurückfahren.

  • Etappen: Hamburg, Kopenhagen, Malmö, Göteborg, Oslo, Fjordregion, Bergen, Kristiansand, Jütland
  • Länge: ca. 3.000 bis 3.500 Kilometer
  • Mehr Infos: Dänemark, Schweden, Norwegen

In Norwegen ist alles teurer als in Deutschland. Ein Großeinkauf vor der Grenze und Übernachtungen in Hütten oder auf Campingplätzen mit Selbstversorgung schonen das Budget erheblich.

Maut und Vignetten: Was wo gilt

Die Mautsysteme in Europa unterscheiden sich stark. Grundsätzlich gibt es zwei Modelle: Bei der Vignette zahlst du für einen Zeitraum und darfst alle mautpflichtigen Straßen nutzen. Bei der streckenabhängigen Maut zahlst du an Mautstationen oder über elektronische Systeme für die gefahrene Strecke. Die folgenden Angaben sind ein grober Überblick, Preise und Regeln ändern sich, prüf sie vor jeder Reise auf den offiziellen Seiten der Länder.

LandSystem für PkwGut zu wissen
ÖsterreichVignette (digital oder als Klebevignette)zusätzliche Streckenmaut z. B. für Brenner, Tauern, Arlberg, Karawanken
SchweizJahresvignette, auch digitalnur als Jahresvignette erhältlich, ca. 40 Franken
Italienstreckenabhängige MautZahlung an Mautstationen, auch mit Karte
Frankreichstreckenabhängige Mautviele Nationalstraßen mautfrei
Spanienteils streckenabhängigviele Autobahnen inzwischen mautfrei
Slowenienelektronische VignetteKauf online vor der Fahrt
Kroatienstreckenabhängige MautSysteme werden auf elektronische Erfassung umgestellt
Tschechienelektronische Vignetteonline kaufen
Ungarnelektronische Vignetteonline kaufen
Dänemarkkeine allgemeine Pkw-MautGebühren für große Brücken wie Storebælt und Öresund
Norwegenelektronische MautKennzeichenerfassung, Rechnung kommt nach Hause oder über Anbieter
Niederlande, Belgien, Luxemburgkeine allgemeine Pkw-Mauteinzelne Tunnel teilweise gebührenpflichtig

Kauf Vignetten nur über die offiziellen Seiten oder an seriösen Verkaufsstellen. Im Netz gibt es zahlreiche Drittanbieter, die hohe Aufschläge verlangen.

Umweltzonen und Fahrverbote

Viele europäische Städte haben Umweltzonen oder Zufahrtsbeschränkungen eingerichtet. Die Regeln unterscheiden sich von Land zu Land und ändern sich häufig.

  • Frankreich: In Umweltzonen (ZFE) in mehreren Großstädten brauchst du eine Crit'Air-Plakette. Bestell sie nur über die offizielle Seite der französischen Regierung, rechtzeitig vor der Reise.
  • Italien: Viele Altstädte haben eine ZTL (Zona a traffico limitato). Die Einfahrt ist für Ortsfremde meist verboten, Kameras erfassen die Kennzeichen, und die Bußgelder kommen Monate später nach Hause. Parke außerhalb und geh zu Fuß oder nimm den Bus.
  • Belgien und Niederlande: Einige Städte haben Umweltzonen, für die sich ausländische Fahrzeuge teilweise vorher registrieren müssen.
  • Spanien: Größere Städte richten Umweltzonen (ZBE) ein, teils mit Anforderungen an ausländische Fahrzeuge.
  • Skandinavien: Stockholm und Göteborg erheben eine Stausteuer, die elektronisch abgerechnet wird.

Am einfachsten umgehst du Ärger, indem du in großen Städten Park-and-Ride-Angebote nutzt oder ein Hotel mit Parkplatz am Stadtrand wählst.

Pflichtausrüstung und Verkehrsregeln

ThemaWas gilt (grob)
Warnwestein vielen Ländern Pflicht, am besten eine pro Person griffbereit im Innenraum
Warndreieck und Verbandskastenin vielen Ländern Pflicht
Licht am Tagin Skandinavien und einigen anderen Ländern ganzjährig vorgeschrieben
Promillegrenzein Tschechien, Ungarn und der Slowakei gilt 0,0 Promille
Winterausrüstungin den Alpenländern bei winterlichen Verhältnissen Pflicht
Tempolimitsauf Autobahnen meist 110 bis 130 km/h, je nach Land

Prüf vor der Reise die Regeln für jedes Land auf deiner Route, zum Beispiel beim ADAC oder den offiziellen Verkehrsseiten der Länder. Bußgelder im Ausland sind oft deutlich höher als in Deutschland und werden innerhalb der EU auch vollstreckt.

So planst du deinen Roadtrip

  • Nicht zu viel fahren: Plane maximal vier bis fünf Stunden Fahrt pro Tag. Mehr macht keinen Spaß und lässt keine Zeit für Pausen.
  • Mindestens zwei Nächte pro Station: So hast du auch Zeit, die Orte zu erleben.
  • Unterkünfte flexibel buchen: In der Hochsaison früh buchen, in der Nebensaison kannst du spontaner sein. Kostenlose Stornierung gibt dir Spielraum.
  • Camping als Alternative: Mit Zelt, Dachzelt oder Mobilheim reist du besonders flexibel. Angebote findest du bei unseren Campingplätzen.
  • Auto vorher checken: Reifen, Öl, Kühlwasser und Bremsen. Eine Inspektion vor der großen Fahrt lohnt sich.
  • Offline-Karten: In den Bergen und auf Fähren gibt es nicht immer Netz.

Wer lieber nicht selbst plant, findet fertig zusammengestellte Touren bei unseren Rundreisen und weitere Ideen im Blog.

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Häufig gestellte Fragen

Welcher Roadtrip ab Deutschland ist der schönste?

Das hängt von deinen Vorlieben ab. Für Berge sind die Großglockner-Hochalpenstraße und die Dolomiten unschlagbar, für Kultur und Essen die Toskana, für Natur und Weite Skandinavien. Für einen ersten Roadtrip eignet sich die Route über den Brenner an den Gardasee besonders gut, weil die Strecke kurz ist.

Wie viele Kilometer sollte man pro Tag fahren?

Plane höchstens vier bis fünf Stunden reine Fahrzeit pro Tag, das sind je nach Strecke ca. 300 bis 450 Kilometer. In den Bergen und auf Küstenstraßen kommst du deutlich langsamer voran als auf der Autobahn.

Brauche ich für Österreich und die Schweiz eine Vignette?

Ja. In beiden Ländern brauchst du für Autobahnen und Schnellstraßen eine Vignette. In der Schweiz gibt es nur die Jahresvignette, in Österreich auch kürzere Varianten. Für einige Tunnel und Passstraßen fällt zusätzlich Maut an.

Was ist eine ZTL in Italien?

Eine ZTL ist eine Zone mit eingeschränktem Verkehr, meist in historischen Altstädten. Die Einfahrt ist nur für Berechtigte erlaubt, Kameras erfassen alle Fahrzeuge. Wer unberechtigt hineinfährt, erhält später ein Bußgeld, oft auch mehrfach.

Brauche ich in Frankreich eine Umweltplakette?

In den Umweltzonen mehrerer französischer Städte brauchst du eine Crit'Air-Plakette. Bestelle sie rechtzeitig über die offizielle Seite der französischen Regierung, da die Zustellung einige Tage dauern kann.

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